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Eindrücke von der Tätigkeit der Stiftung:
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2010
Das Jahr 2010 war für die Bürgerstiftung ein erfolgreiches
Jahr. Die Förderung wurde ausgeweitet. Zu den „klassischen“ Bereichen wie
Unterstützung der Jugendarbeit und Seniorenarbeit kam mit „Gemeinsam stark“
ein weiterer Bereich und ein zusätzlicher Aspekt hinzu.
Im Einzelnen: Die Bürgerstiftung hat auch in diesem Jahr die
Jugendarbeit der Ev. und Kath. Gemeinde mit kleineren Beträgen unterstützt.
Die positiven Erfahrungen mit dem ersten Seniorenausflug
legten eine Regelmäßigkeit nahe. Der Ausflug ging in diesem Jahr zur
Reichenau. Es konnten noch mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger erreicht
werden, die sich vor allem aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen
hatten. Offensichtlich fühlten sie sich in der Gemeinschaft wohl; es
entwickelte sich eine frohe, unbeschwerte Runde. Damit gelang es der
Bürgerstiftung, die älteren Mitbürger, die aufgrund ihrer persönlichen
Situation sich zurückgezogen hatten, an unserer Gemeinschaft teilhaben zu
lassen – und das ist das Ziel.
Mit „Gemeinsam stark“ betritt die Stiftung Neuland. Mit
diesem Projekt sollen die Eltern im weitesten Sinne in der Erziehungsarbeit
unterstützt werden. Es besteht eine gute Zusammenarbeit von Bürgerstiftung,
Grundschule und den beiden Kindergärten unter fachlicher Begleitung vom SkF
(Sozialdienst kath. Frauen). Bei einem Abend im Spätherbst 2010 wurden die
Bedürfnisse und Notwendigkeiten ermittelt. Sie reichen von Kinderhüten,
Möglichkeiten des Treffens und Austauschens, über Spielenachmittage für
Kinder bis zu Informationen zu Facebook u.ä..
Zur Zeit ist die Arbeitsgruppe dabei, den Frühstückstreff für
Eltern von Kindern unter 3 Jahren zu realisieren. Dabei sind Fragen der
Betreuung, der Kontinuität, rechtliche Fragen, die Raumfrage usw. zu klären.
Vielleicht ergibt sich eine Schirmherrschaft durch die Nachbarschaftshilfe.
Das Projekt ist auf gutem Weg.
Bei Babysittung zeichnet sich auch ein Lösungsweg ab, ebenso
beim Spielenachmittag für 6- bis 10-jährige.
Wenn es gelingt, die Vorhaben zu verwirklichen, dann wäre
dies für das Miteinander, für die Gemeinschaft hier im Ort ein großer
Gewinn.
Die Bürgerstiftung ist im Jahr 2010 bei den Bürgerinnen und
Bürgern auf große Resonanz und Unterstützung gestoßen. Im Vergleich zu den
Vorjahren hat sich die Zahl der Spender mehr als verdoppelt. Das
Spendenaufkommen für 2010 betrug € 13.500,- . Darunter war eine große
Zustiftung von € 5.000,- . Bei der Hobbykünstler-Ausstellung wurde dieses
Mal die Bürgerstiftung gefördert mit fast € 1.200,- . Aber die sehr vielen
kleineren und größeren Einzelspenden bilden den Grundstock für den Erfolg.
Ganz herzlichen Dank!!
Mit € 21.000,- war die Stiftung von der Nachbarschaftshilfe
ins Leben entlassen worden. Dank Ihrer Mithilfe beträgt das Stiftungskapital
jetzt € 45.000,- . Wir können nur noch auf gute Zinsen hoffen!
Die Bürgerstiftung Litzelstetten wird von einem Vorstand und
einem Kuratorium ehrenamtlich und engagiert geführt. Dieses Engagement zeigt
sich bei der Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt. Hier ist die Stiftung
vertreten, um ihr Grundskapital zu erhöhen und um sich in das Bewusstsein
der Litzelstetter einzuprägen.
Die Flyer vor Weihnachten wurden vom Vorstand und Kuratorium
der Stiftung in die Briefkästen gesteckt. Verwaltungs- oder Portokosten sind
keine angefallen. Alles wurde selber ausgetragen. Kuratorium und Vorstand
der Bürgerstiftung nehmen das Wort „Ehrenamtliche Tätigkeit“ ernst.
Natürlich erhofft sich die Bürgerstiftung auch für das Jahr
2011 kräftige Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger.
Vorläufiger, unvollständiger Rückblick auf das Jahr 2011:
Die Projektgruppe „Gemeinsam stark“ konnte durch intensive
Zusammenarbeit ihre selbst gesteckten Ziele erreichen. Anfang Mai fand der
erste Frühstückstreff für Eltern mit Kindern unter 3 Jahren statt. Gabi
Maguhn und Hannelore Baumgartner haben sich bereit erklärt, diese
Einrichtung zu betreuen. Das Elternfrühstück findet alle 14 Tage statt
(Termine im Newsletter Litzelstetten).
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Es besteht eine rege
Teilnahme; durchschnittlich 9 Eltern nehmen daran teil. Es herrscht eine
lockere, freundliche und sehr kommunikative Atmosphäre, ein Verdienst
der engagierten Begleitung. Für den Ortsteil Litzelstetten ist diese
Einrichtung ein Gewinn, da z.B. junge Eltern rasch Kontakt finden. |
Ende Mai konnte das 2. Ziel der Projektgruppe, einen
Baby-Sitting-Kurs für Jugendliche, umgesetzt werden. 12 Jugendliche nahmen
an einem 1 ½ - tägigen Kurs mit Erfolg teil und stehen nun zur
Klein-Kind-Betreuung bereit.
Das 3. Ziel, die Spielgruppe für 6- bis 10- jährige, konnte
im September realisiert werden. Der Grundschule ist es gelungen, eine solche
Spielgruppe einzurichten. Sie wird sehr gut angenommen.
| Neben diesem neuen Projekt besteht
weiterhin die Förderung der Jugendarbeit hier im Ort. Die ev und kath.
Jugend konnten bei ihrer Jugendfreizeit und dem Zeltlager unterstützt
werden. Wegen fehlender Jugendeinrichtungen seitens der Kommune ist eine
solche Förderung im Interesse des ganzen Ortes. |
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Ein großes Ereignis für die älteren Mitbürgerinnen und
Mitbürger war (wiederum) der Ausflug. In diesem Jahr ging es am 12.
September mit dem Schiff auf den Überlinger See.
Nachfolgend der Bericht dazu aus dem Ortsblatt:
„ ... denn wir fahren auf dem Bodensee ... „
- Mit den Senioren auf dem See -
Ca 100 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger folgten am
vergangenen Montagnachmittag der Einladung der Bürgerstiftung Litzelstetten
zu einem Ausflug auf dem Überlinger See. Vom Überlinger See aus bietet sich
eine ungewohnte, aber sehr schöne Sicht auf die Orte am See, die in eine
wunder schöne Landschaft eingebettet sind.
Ein Ziel der Bürgerstiftung ist es, auch die älteren
Menschen, die vielleicht durch Beschwerden in ihrer Bewegungsfreiheit
eingeschränkt sind oder sich aus anderen Gründen zurückgezogen haben, am
Gemeinschaftsleben teilhaben zu lassen und sie einzubinden.
Ein großer Gelenkbus der Stadtwerke brachte die
erwartungsfrohe Schar zur Schiffslände in Dingelsdorf. Mit der „Gunzo“ ging
die Schifffahrt, bei Kaffee und Kuchen, vorbei am Teufelstisch, an der
Marienschlucht entlang der bewaldeten Seite des Überlinger Sees bis Bodman.
Auf der anderen Seeseite konnte man vom Schiff aus Überlingen mit seinem
Nikolaus-Münster und seiner Altstadt bewundern. Die Wallfahrtskirche Birnau
präsentierte sich in schönster Sonne. Im Hintergrund zeigten sich die Berge
– Säntis, Altmann, Churfirsten, Zimba, Rote Wand – in seltener Klarheit,
eine paradiesische Landschaft.
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Bei Kaffee und Kuchen und schöner Landschaft |
Das traumhaft schöne Wetter
trug zur heiteren, fröhlichen Stimmung auf dem Schiff bei. Es gab viel
zu erzählen und zu schauen, aber noch viel mehr wurde gesungen, ja sogar
getanzt. Für diese Fahrt wurde extra ein Liederheft zusammengestellt.
Wolfgang Eckert mit dem Akkordeon war der ideale musikalische Begleiter.
Er dürfte wohl kaum je eine sangesfrohere Schar erlebt haben. |
Nach den Pfahlbauten und Meersburg wendete das Schiff. Es
ging an der Insel Mainau entlang. Der Blick auf unser Litzelstetten vom See
aus war für die meisten ungewohnt. Die „Gunzo“ kehrte zum Ausgangspunkt
Dingelsdorf zurück, wo der große Bus zur Heimfahrt wartete.
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Die fast vollständige Schar der Teilnehmer nach der
glücklichen Heimkehr |
Die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger von Litzelstetten
erlebten einen unbeschwerten, herrlichen Nachmittag, den sie noch eine Weile
in Erinnerung behalten werden.
Ortsvorsteher Rudolf Riedle, der sich es nicht nehmen ließ
teilzunehmen, dankte der Bürgerstiftung und der Litzelstetter
Nachbarschaftshilfe und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die
diesen Ausflug ermöglichten. Hinter dem reibungslosen Ablauf stecke viel,
viel Arbeit, eine sehr sorgfältige Planung und eine große Portion
Engagement.
Die älteren Mitmenschen glücklich zu sehen war für die Helfer
der größte Dank.
Die nächsten Vorhaben in diesem Jahr:
Um die Vorhaben, Förderungen und Unterstützungen zu
finanzieren, wird die Bürgerstiftung Litzelstetten wieder auf dem
Weihnachtsmarkt am 10./11. Dezember vertreten sein.
Sie hat ihr Angebot erweitert. Zu Apfelpunsch und
Schmalzbroten kommen jetzt Kaffee und Kuchen dazu. Selbstgemachte Marmelade,
ebenso Figuren und chinesisches Geschirr wird die Stiftung anbieten.
Die Bürgerstiftung erhofft sich einen regen Umsatz.
Wie jedes Jahr werden in der letzten Novemberwoche wieder
Flyer in die Briefkästen gesteckt. Damit wird über die Stiftung informiert
und zu Spenden aufgerufen.
Die Bürgerstiftung Litzelstetten hofft, dass in diesem Jahr
beim Grundkapital die € 50.000,- -Grenze erreicht wird. – Helfen Sie mit,
diese Grenze zu knacken!!
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